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Ein „Schweden“ Wochenende in Friedland

 Fahrt vom 10.06.2013 bis zum 12.06.2013

Tour: von Schöneiche nach Genzkow/ Friedland

Strecke: ca. 340 km

Teilnehmer: Thori, Klawonni, Eddy, Volli, Wotan, Bodo

Kraftfahrerin: Kerstin

Konfuzius sagt: „Der schwerste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“ (Tritt)

Beginnen möchte ich unseren Reisebericht mit dem besonderen Dank an Vollis Eltern. Wir wurden mit großer Herzlichkeit und Gastfreundschaft aufgenommen. Es hat uns an nichts gefehlt. Gute Verpflegung in einen wunderschön angelegten Garten, die kühlen Getränke nicht zu vergessen. Der Dank gilt auch Kerstin: „Ohne dich wäre es logistisch nicht zu bewältigen gewesen.“                                                                                                                                      

Nun ein paar Worte zur Tour. Wir starteten am 10.06.2013 um 9.00 Uhr. Die Räder perfekt gestylt, Getränkeflaschen gut gefüllt und auch reichlich Ersatzschläuche (für manchen von uns ein Trauma oder ein ständig wiederkehrendes Erlebnis) im Gepäck – so ging es los. Unsere Strecke führte uns über Bernau, Zerpenschleuse (erster Pit Stop), durch die Schorfheide (zweiter Pit Stop/ Eierkuchenstation) über Woldegk nach Genzkow.                                                            

Eine wirklich schöne Strecke, die von allem etwas zu bieten hatte. Ich hätte nie gedacht, dass es in M/V so viele lang gezogene Hügel gibt, die, zu mindestens bei mir, etwas Blutgeschmack hervorriefen.                                                                                                                                                                

Es wurde sehr mannschaftlich gefahren und gewartet, um zusammen zu bleiben. Außer, es tauchte ein gelbes Schild auf. Das löste bei einem von uns einen magischen Reiz aus – und weg war er – der Wotan.                                                                                                                                                   

Auf der Rücktour kämpften wir mit dem Wind. Besondere Vorkommnisse gab es dennoch nicht zu verzeichnen, außer dass Eddy einmal kurz in der Hecke lag. Vielleicht war es ja doch eine Böe…                                                                                                                                                                          

Ich konnte im Windschatten lutschen und habe diesen Zustand sehr genossen…. Danke! Schlechte Straßenverhältnisse wurden mit einer Affengeschwindigkeit gemeistert. Fazit: es war eine super Runde, wo einfach alles passte. DANKE Volli: „Haste fein gemacht.“                                                                              

Es gab aber auch einen Tag zwischen der An- und Abreise. Dieser verlief weniger ruhmreich. Norbert, Vollis Vater und seine greisen Kumpels, forderten uns zu einem Fußballtennis Spiel heraus. Um es offen zu sagen, wir haben uns hier bis auf die Knochen blamiert. Wir, als Fußballästheten, mussten schnell einsehen, dass wir gegen die alten Hasen aus Friedland keine Chance hatten. Für Vollis Vater war es besonders bitter, seinen Sohn spielen zu sehen. Dem fragenden Blick konnte man entnehmen: „ Ist der Junge wirklich meiner?“

Am Ende zählte nur – alle blieben gesund und hatten ihren Spaß. Egal ob Rad fahren oder Fußball.


Der Redakteur: Bodo Pijur


Indoor-Rowing Serie 2013/14

Am 14.12.2013 machte wieder die Deutsche Indoor-Rowing Serie`13/`14 in Berlin Station. Leider fanden die Wettkämpfe dieses Jahr nicht im Kuppelsaal auf dem Olympiagelände statt, da dieser aus bautechnischen Gründen gesperrt war.
Dieses Jahr stellten sich leider nur drei Athleten unseres Vereins der Herausforderung und nahmen an den Masterrennen über 1.000 m teil. In der Altersklasse Männer Masters 40-49 Jahre belegten Thori (2:56,3) und Frank (3:03,3) überlegen vor dem Drittplatzierten die ersten zwei Plätze. Gleichzeitig wurde auch die Führung in der deutschen Rangliste dieser Altersklasse übernommen. In der Altersklasse Männer Masters 50-54 Jahre feierte unser Bruno nach gefühlten 10 Jahren Abstinenz eine Comeback auf der Wettkampfbühne und krönte dies ebenfalls mit einem ungefährdeten Sieg mit einer Zeit von 3:06,3, was ebenfalls die Führung in der deutschen Rangliste bedeutet.

Leider fanden die Achtersprints über 350 m dieses Jahr ohne den MRCB statt, weil es uns trotz der positiven Grundstimmung des letzten Jahres nicht gelang, acht Ruderer für diese unmenschlichen Strapazen zu begeistern. Vielleicht sollten wir bereits jetzt mit der Vorbereitung auf dieses Rennen in der Saison 2014/15 beginnen, damit wir ausreichend Zeit zur Vorbereitung haben und nicht von dem Wettkampftermin überrascht werden.

Der sich an den Wettkampf anschließende Jahresabschluss in unserem Vereinsheim fand in ausgesprochen netter Atmosphäre und besonders leckerem Essen statt. Dank nochmal an die Organisatoren.

World Masters Games Turin 2013


In diesem Jahr nahmen erstmalig Ruderer des MRCB an den alle 4 Jahre stattfindenden World Masters Games teil. Auf der größten Sportveranstaltung für Sportler ab 30, der Veranstalter spricht von über 28.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt, werden in vorwiegend olympischen Sportarten die Plätze ausgefahren. Die Ruderer trugen ihre Wettkämpfe auf dem ca. 30 km von Turin entfernten Candia-Lake aus. Der See sieht wunderschön aus und ist gerade etwas mehr als 2000 Meter lang. Die Strecke bot ideale und faire Bedingungen. Ansonsten konnte man schnell erkennen, dass man halt in Italien ist und die Uhren hier anders ticken. Erhebliche Zeitverzögerungen, die auch durch drei Stunden Mittagspause nicht aufgeholt werden konnten, belasteten am meisten. An die sonstigen Umstände gewöhnte man sich: Erst am Wettkampftag erfuhr man, wer seine Gegner waren. Siegerehrungen fanden sporadisch statt, so dass oft die zu ehrenden Mannschaften nicht vollzählig waren.

Im Unterschied zu den jährlich stattfindenden FISA Masters, werden bei den World Masters Games über Vorrennen die Teilnehmer de Finale, jeweils über 8 Bahnen, ermittelt und die Plätze 1 bis 3 geehrt. Man kann nur in seiner Altersklasse rudern. Es waren in Turin deutlich weniger Teilnehmer als wir dies von FISA Masters kennen, die aber offenbar eine höhere Leistungsdichte vertraten. Selten sah man weit auseinander gezogene Felder.

Vom MRCB nahmen Frank und Thoralf an den Games teil. Die Starts im Zweier ohne Steuermann und Achter waren leider beide auf den Freitag gelegt worden, sodass mit Vorlauf maximal vier Rennen drohten. Durch eine geringe Beteiligung im Achter entfiel hier jedoch der Vorlauf.

Den Vorlauf Rang im Zweier ohne gewannen wir relativ sicher. Im Finale bei gefühlten 40 Grad reichte es leider nur zu Platz zwei. Im Hinblick auf die Tatsache, dass dies jedoch die ersten Zweier-Rennen der Saison waren hielt sich die Enttäuschung jedoch in Grenzen, zumal wir in diesem Jahr unser 30-jähriges gemeinsames Ruderjubiläum begingen.

Rund 50 Minuten danach ging es in den Achter. Hier saßen wir zusammen mit Olaf Klein, Henry Mierzwa, Mirko Döring, Klaus Winter, Wolfram Jakszt und einem eingekauften Magdeburger Skuller zusammen im Boot. Die Taktik war, voll raus zu fahren und gucken was bzw, wer kommt. Bis zur 500 Meter Marke klappte dies auch bestens, was zu einer Dreiviertellänge-Führung führte. Dann kamen jedoch die Amis und Russen besorgniserregend auf. Unser Endspurt war nur noch eine Abwehrschlacht und kein schönes Rudern mehr. Aber es hat gereicht mit einer Bugballlänge; auch der Einspruch der Amerikaner ändert daran nichts. DieSiegerehrung war dann Völkerverständigung pur; na gut: Bier war auch dabei.


             

Akkreditierung in Turin                                                                                                               Zweier ohne: Frank Klawonn, Thoralf Peters




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Blick auf die Regattastrecke                                                                                                     Achter-Zieleinlauf: GER vor USA und RUS




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Völkerverständigung nach einem der spannendsten

Rennen bei diesen World Master Games



Thori


Vorbereitung (ganz individuell) auf Turin

In Vorbereitung unseres Starts bei den World-Master-Games 2013 in Turin nutzten wir unseren Zweier ohne Steuermann „Silvermaschine“ im Mai und Juni für Trainingsfahrten auf dem Schwielowsee. Ende Juni stellte sich die Frage der Rückführung in unsere Bootshalle nach Berlin. Die eigentlich als Scherz gedachte Idee, den Zweier auf dem Wasserweg zurück zu rudern, weckte unseren Ehrgeiz und wurde für den 29.06.2013 geplant.

Start war bei fast Windstille um 9.30 Uhr in Ferch am Schwielowsee. Ausgerüstet mit reichlich Riegeln, Gels, Obst und wie sich später herausstellen sollte viel zu wenig Wasser führten uns die ersten knapp 20 km über aus unser aktiven Zeit bestens bekannte Gewässer. Schwielowsee, Caputher Gemünd, Templiner See, Potsdam, Tiefer See und Griebnitzsee. Von dort begann die Fahrt durch den Teltowkanal. Für die nächsten ca. 35 km sollten wir diesen berudern dürfen.

Erste Herausforderung war das Passieren der Kleinmachnower Schleuse. Unsere vorherigen Bedenken waren im Nachhinein unbegründet, da es problemlos klappte. Wir hatten die ganze Schleuse für uns allein.

Kurz danach machte sich, wie bereits oben erwähnt, unser knapp bemessener Wasservorrat bemerkbar. Allein der Umstand, dass der Ruderverein Vicking auf dem Weg lag und wir dort Wasser „nachtanken“ könnten, machte uns Mut. Die Fahrt bis zum Bootshaus des RV Vicking wollte jedoch kaum enden. Die Gespräche wurden weniger, die Pausen häufiger. Am Bootshaus angekommen füllten wir die Wasserflaschen auf und machten uns nach einer kurzen Pause auf die letzten 12 km.

Geplagt von Krämpfen, Durst und allgemeiner Ruderunlust kamen wir dann 6 h nach dem Start am Bootshaus in Grünau an. Die Vorfreude auf ein kühles Bierchen ließ uns den heftigen Regenguss auf den letzten Metern auch noch ertragen. Am Ende wies die GPS Uhr eine Strecke von 56,8 km aus. Die allgemeine Heiterkeit nahm dann nach dem zweiten Bierchen wieder Besitz von unseren Körpern.


Die Route ...

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Schleuse Kleinmachnow (noch lächelnd ...)

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wieder im Bootshaus das zweite Bierchen ... (wieder lächelnd!)



Ergo-Wettkampf Berlin 15. Dezember 2012

Schon viele Jahre gedanklich geplant, wollten wir dieses Jahr in starker Formation beim Ergometer-Cup in Berlin teilnehmen. Daher kam der zum zweiten Mal stattfindende Achtersprint über 350m gerade recht, um so viele Ruderer wie möglich zur Teilnahme zu motivieren. Letztlich meldeten sich mehr Teilnehmer als die acht Plätze hergaben. Somit musste im Vorfeld erstmalig in unserer Vereinsgeschichte eine „Quali“ ausgerufen und durchgeführt werden. Danach startete der MRCB mit folgenden Teilnehmern: Mario, Bruno, Jens, Andreas, Alex, Volker, Frank und Thoralf.

Die Rennen wurden im Kuppelsaal des Olympiageländes von 1936 durchgeführt. Im Vorfeld des Achters mussten wir bei Betrachtung unserer Gegner feststellen, dass wir doch schon in die Jahre gekommen sind, denn man übertreibt nicht wenn man sagt, dass wir letztlich gegen junge Männer gerudert sind, die altermäßig unsere Söhne sein könnten. Dafür haben wir uns mit dem erreichten 4. Platz recht gut geschlagen. Eine bessere Zeit wurde durch die vorher absolvierten 1.000 m Rennen vergeben. Fazit des Tages war, dass auch im nächsten Jahr eine Teilnahme angestrebt wird.   
 

Thori


Regatta Duisburg 6.- 9. September 2012

Mit einer kleinen Gruppe beteiligte sich der MRCB auch dieses Jahr am FISA World Rowing Masters Regatta vom 06.-09.09.2012 in Duisburg. Am Anreisetag, dem 06.09.2012 stand gleich der R 8 Altersklasse D auf dem Programm. Bei herrlichen Bedingungen konnten wir unseren Lauf gewinnen. Was das ein Auftakt! Der Achter startete in der Besetzung: Luedecke, Klawonn, Peters, Brudel, Pijur, Rauhut (HH), Döring (Rüdersdorf), Peter (B) und Steuermann Fritsch. Der erlittene Flüssigkeitsverlust wurde standesgemäß noch auf dem Regattagelände ausgeglichen.

Der nächste Tag begann mit einer herben Niederlage im R4m Alterklasse C. Die Enttäuschung saß auch nach Siegen im R2o AK B für Klawonn/Peters und R8 AK E Rgm. Favorita Harmonia Hamburg und dem MRCB sehr tief.

Am Samstag belegten der R4m AK D in der Besatzung Luedecke, Brudel, Pijur, Fink (HRO), Stm. Fritsch einen 4. Platz. Besonders erwähnenswert ist der 5.Platz im R2o AK E für Uwe und Tobi. Nach gefühlten 35 Jahren gaben sie ihr Comeback auf der internationalen Regattabühne. Respekt.
Den Abschluss der Rennen aus Sicht des MRCB bildeten die Läufe im R2o AK C. Nach umfangreichen Trainingsausfahrten, insbesondere für die Besatzung Brudel/Luedecke, wurde dem Start entgegengefiebert. Da neben der bereits genannten Zweierbesatzung auch das Boot Klawonn/Peters startete, war der MRCB mit zwei Booten vertreten. Ein direktes Duell wurde jedoch vom Veranstalter „verhindert“. So fuhren beide Boote jeweils zum Sieg in ihren Läufen.

Der Abschluss der Regatta wurde in gemütlicher Runde auf dem Regattagelände gefeiert. Hierbei ahnte noch niemand, dass die größte Aufgabe des Wochenendes noch bevorstand.
Auf der Rückfahrt des Bootstransports streikte der Bootshänger und signalisierte durch Rauchzeichen den unmittelbar bevorstehenden Verlust eines Rades samt Achsaufhängung. In diesem Moment konnten wir uns jedoch auf Hilfe aus dem Raum Hannover freuen. Insbesondere Jan Czichy möchten wir hier danken, da er nicht nur in sensationeller Zeit einen Ersatzbootshänger organisierte sondern auch die Einleitung der Reparatur des defekten Hängers vor Ort leitete. Darüberhinaus danken wir dem DRC-Hannover, für die Überlassung des Bootshängers. Allein das Umladen der Boote bei „herrlichstem“ Sonnenschein wird unvergessen bleiben.

Thori


Regatta Werder "German Masters 2012"


Am Wochenende 02.-03.06.2012 fand das German Masters Championat in Werder statt. Der MRCB beteiligte sich mit einer kleinen Gruppe an dieser Regatta. Das erste Rennen war der R4 mit Steuermann Altersklasse B. Bei recht böigem Wind konnte der MRCB in der Besetzung Luedecke, Klawonn, Brudel, Peters, Stm. Fritsch einen Sieg einfahren. Nach recht gutem Start wurde der Vorsprung auf der Strecke kontinuierlich ausgebaut, ohne am Ende an die Grenzen gehen zu müssen.

Vierzig Minuten nach dem Vierer starteten Klawonn/Peters im R2- Altersklasse C. Nach dem durch den Seitenwind und den fehlenden Startpollern beschwerlichen Ausrichten der Boote konnte auch in diesem Rennen ein Sieg des MRCB errungen werden. Man ist sicherlich schon bessere Rennen gefahren, aber letztlich zählt wohl nur das Ergebnis.

Im weiteren Verlauf der Regatta startete RK Klawonn noch im R 8 C, R4-C, R4+ C, R8 A und erreichte hierbei noch drei Siege und einen zweiten Platz.

Unser Gastmitglied Dieter Herrmann wurde im R4+ E und F jeweils Zweiter, im R8 F Dritter und R8 E Vierter.


Gruß Thori




Vätternrundan 2012

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(weitere Bilder in unserer Galerie)

Mit guter Tradition haben sich die Ruderkameraden Thori, Klawonni, Schubi, Posti, Eddy, Bodo, Vollo sowie Heiko S. (Gast) des MRCB teilweise nun schon zum 8. Mal zur Vätternrundan gerüstet. Die Vorbereitungen waren beruflich und familiär bedingt nicht bei jedem ideal verlaufen.

Dennoch ging es mit der üblichen gemeinsamen Entschlossenheit und auch mit der Erfahrung der vorherigen Jahre, nach nun schon traditionellem Vorbereitungsritual,

-          Donnerstagabend Zelt aufbauen, Grillen und Chillen,

-          Freitagvormittag das legendäre Shrimpssandwiches am Marktplatzbäcker von Motola mit

-          anschließendem Startnummernabholen und leichten Shoppingextasen (hier entblößt der Sport- und Freizeitmodemarkt ja immer etwas neues, was verspricht die bevorstehende Tour deutlich leichter, ja sogar angenehm zu machen),

-          dem üblichen Räderzusammenbau und- Checkritual, bei dem gefühlt (!)nichts dem ungesehenen Verschleiß überlassen und der auch nur ansatzweise von der mechanischen Idealeinstellung abweichenden Details unverzüglich ersetzt werden und somit aus Materialsicht der Optimalzustand erreicht wird

-           und dann natürlich die unmittelbare Verköstigung, für die wir in diesem Jahr durch RK Eddy (seit dem er den Beidamen Eddy Lafer trägt) eigens vorbereitet und bekocht wurden (es gab Spaghetti Bolognese aber nicht wie in den Jahren davor aus diversen Konserven zusammen gekippt !), an den Start.

Die Witterungsbedingungen waren bei der Ankunft und auch bei der unmittelbaren Vorbereitungen der Zeltunterkunft sehr zuträglich. Somit ging es dann auch pünktlich um 21:30 Uhr in Richtung Start, der für das MRCB- Peleton für 22:18 Uhr stattfinden sollte. Das Wetter am Start ließ auf eine angenehme erste Hälfte hoffen. Insbesondere der leichte Rückenwind von links hinten (die Insider sprechen hier von „Rückenkante“) versprach einen zügigen aber vergleichsweise leichten ersten Sektor. Leider musste RK Schubi schon auf dem ersten Kilometern einen Reifenschaden vermelden, und auf eigenes Bitten die anderen ziehen lassen. Die ambitionierte Fahrt kostetet auch RK Posti den Anschluss noch deutlich vor dem vereinbarten ersten markanten Richtungsänderungspunkt an der Südspitze des Vätternsee in Jönköping den Anschluss. Der Wind hatte inzwischen leicht mit der Fahrtrichtung gedreht und war etwas abgeflaut. Somit ging es nach diesem Depot dann mit leichtem Rückenwind auf die „Gegengeraden“. Leider stellte sich dann auch nach ca. 140 km ein anfänglich leichter Regen ein, der eigentlich laut Wetterprognose erst für ca. 6 – 8 Uhr angekündigt wurde, nicht nur deutlich früher sondern auch deutlich kräftiger ausfiel . Er begleitete die  MRCB Führungscrew dann auch bis ins Ziel. Damit kamen RK Thori, Klawonni und Vollo nach ca. 11h und 20 min (Bruttofahrzeit) triefend nass, müde aber dennoch zufrieden wieder in Motola an.

Am Zeltplatz angekommen wurden diese vom RK Schubi (der nach einem weiteren Reifenschaden das Rennen aufgegeben hatte) und RK Post, der ohne für diese Witterungsverhältnisse angemessene Kleidung gestartet war und eine Vernunftsentscheidung zu Gunsten seiner Gesundheit getroffen hat, und das Rennen bei ca. 140 km abbrach, in Empfang genommen.

RK Eddy und RK Bodo sowie RK Heiko S. kamen dann auch leicht verzögert aber glücklich und unversehrt im Ziel an und hatten dann schon auf den letzten Kilometern die Freude, ohne Regen radeln zu können. Insgesamt ein, wenn auch „witterungstechnisch“ extremes aber in Bezug auf Event-, Natur- und Sporterlebnis bezogen ein sicher in langer Erinnerung bleibendes MRCB – Event, über das noch in einigen Jahren, bei dem einen und anderen AGP (Alfred Gessner Pils - Anm. d. Red.) und den „weißt Du noch ………Gedanken“ in solchen typischen gemütlichen Runden gesprochen wird. Nachdem alle geduscht und müde die Heimreise auf der Fähre überstanden hatten wurde beim, inzwischen genauso ritualisiertem Frühstück bei MC Donalds schon die ersten "….und was machen wir im kommenden Jahr" - Gedanken laut.

V(e)ollo



Vasa - Lauf 2012

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Dieses Jahr nahmen vier Mitglieder unseres Vereins den Vasalauf über 90 km in Angriff. Die Anreise am Mittwoch (29.02.2012) nach Stockholm und von dort mit dem Bus verlief ohne Probleme. Die Wartezeiten wurden wie gewohnt durch Auffüllen der Flüssigkeitssepicher überbrückt. Angekommen im Hüttendorf Rättvik wurde das Blockhaus bezogen. In der näheren Umgebung des Hüttendorfs herrschte Schneemangel und verhinderte somit ein Training vor Ort. Das Training wurde erfolgte daher vorwiegend auf der Vasalaufstrecke. Ausschlafen war hierbei jedoch nicht möglich, da die übrigen Teilnehmer ein Training in den frühen Morgenstunden bevorzugten.

Der eigentliche Lauf fand am Sonntag 04.03.2012 statt. Extrem frühes Aufstehen gegen 1.30 Uhr. Busabfahrt 2.30 Uhr und Ankunft am Startort Sälen gegen 6.00 Uhr. Dort estmal eine Stundes anstehen, um in seiner Startbox registriert zu werden. Start ist gegen 8.00 Uhr. Bruno, Volker und ich waren in der Startgruppe 8, also ziemlich in der Mitte der 18.000 Starter. Matthias jagte aus Startgruppe 10 die Massen vor sich her. Nach Überwindung der ersten Steigung und des damit verbundenen Staus konnte man bei besten Bedingungen laufen. Unser Sturmlauf an die Spitze des Rennens wurde jedoch von einem Massensturz, in den Bruno unverschuldet verstrickt wurde, gebremst. Danach ließen wir es ruhiger angehen und beschränkten uns nur aufs Durchlaufen. Der Rest war ein Mix aus Erschöpfung, leichten Schmerzen und dem Hochgefühl bei der Zieldurchfahrt.

Unter dem folgenden Link einige Impressionen der Abfahrten beim Lauf. In dem Video sind Vollo, Bruno und ich zu sehen, aber nur im Standbildmodus erkennbar.


Thoralf

http://www.youtube.com/watch?v=ju39xfy38I8


König - Ludwig - Lauf 2012

Am 05.02.2012 nahmen fünf Mitglieder unseres Vereins am König-Ludwig-Lauf über 50 km, klassischer Stil, in Oberammergau teil. Nach langer Zeit wurde die Originalstrecke gelaufen, da es in den Vorjahren wegen Schneemangel immer nur eine verkürzte Version über 42 km gab. Bei fast hochsommerlichen Temperaturen von - 23 Grad Celsius im Startbereich nahmen ca. 4.000 Läufer die Strecke in Angriff. Zumindest im Startbereich (und nur hier) hatten wir Tuchfühlung zur Spitzengruppe. Uns gelang es nicht dem Rennen unsere Taktik aufzuzwingen. Vielmehr schwammen wir im Mittelfeld mit und kamen alle Wohlbehalten in "Weltklassezeiten"  von vier bis fünf Stunden im Zielbereich an, wo wir von zahlreichen Schlachtenbummlern empfangen wurden.

Nun liegt die Vorbereitung auf den Vasalauf (05.03.2012) vor uns und dieser Lauf hier diente nur als Standortbestimmung. Dort wollen wir die Schweden und Norweger unter Druck setzen. Ein Bericht folgt.

Thoralf